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Eigentumswohnungen

Anhaltend steigende Verkaufspreise

Im Frühjahr 2020 verunsicherte zwar der Beginn der Corona-Pandemie die Immobilienmärkte, negative Auswirkungen sind bislang jedoch ausgeblieben. Im Gegenteil: Die Nachfrage nach Wohneigentum ist im Kanton Zug nochmals gestiegen. Ebenso zogen die Preise in allen Zuger Regionen nochmals kräftig an. Im zweiten Quartal 2020 war der mittlere Verkaufspreis für eine neuwertige Eigentumswohnung um 4,9 Prozent höher als im Vorjahresquartal (gesamtschweizerischer Durchschnitt: plus 1,9 Prozent). Hinter dem Preisauftrieb steht weiterhin das Tiefzinsumfeld, das den Kauf von Wohneigentum besonders attraktiv macht. Ausserdem gilt Wohneigentum jetzt mehr denn je als hervorragende Wohnform und langfristige Wertanlage.

Verfügbarer Wohnraum bleibt knapp

Die deutlichen Preissteigerungen im Kanton Zug liegen allerdings auch am sehr kleinen Angebot. In den letzten Jahren wurde in den Zuger Gemeinden so wenig neuer Wohnraum im Stockwerkeigentum erstellt, dass derzeit nur rund 2 Prozent des gesamten Bestands am Markt verfügbar sind. Das ist weniger als die Hälfte des Schweizer Durchschnittswerts von 5,3 Prozent. Insbesondere im Segment von Wohnungen für 1,0 bis 1,5 Mio. Franken ist die Zahl der Interessenten um ein Mehrfaches grösser als das inserierte Angebot. Im Kanton Zug wird eine Eigentumswohnung mit einer durchschnittlichen Vermarktungszeit von unter 40 Tagen am schnellsten in der ganzen Schweiz verkauft.

In den vergangenen Quartalen stieg die Zahl der Baubewilligungen leicht an. Von Mitte 2019 bis Mitte 2020 wurden kantonsweit total 250 Baubewilligungen für Eigentumswohnungen erteilt, insbesondere in den Regionen Berg und Lorzenebene. Insgesamt wird sich die Neubautätigkeit aber weiterhin deutlich unter dem langfristigen Durchschnitt bewegen.

Hohes Kaufinteresse vorhanden

Die stattlichen Eigenheimpreise lassen die finanziellen Anforderungen an Erstkäufer im Kanton Zug zwar nochmals steigen, in den Wirtschaftsräumen Zug und Zürich gibt es aber nach wie vor eine breite, zahlungskräftige Käuferschicht. Angesichts der weiterhin sehr tiefen Finanzierungskosten bleibt die Nachfrage nach Wohneigentum sehr lebhaft. Weil das Angebot aller Voraussicht nach sehr gering bleiben wird, können weiter steigende Preise keineswegs ausgeschlossen werden.

Regionale Preisbandbreiten: Eigentumswohnungen

(in CHF pro Quadratmeter, 2020)

Regionale Angebotsmengen: Eigentumswohnungen

(Anzahl angebotene Objekte im Quartal)

Regionale Preisentwicklung: Eigentumswohnungen

(Index 1. Quartal 2010 = 100)

Marktausblick Eigentumswohnungen 2021

Erläuterung der jeweiligen Niveaus in der Tabelle Marktausblick

Preise: hoch = mehr als 5 Prozent über dem kantonalen Wert, mittel = weniger als 5 Prozent über oder unter dem kantonalen Wert, tief = mehr als 5 Prozent unter dem kantonalen Wert
Angebot und Bautätigkeit: hoch = mehr als 20 Prozent über dem kantonalen Wert, mittel = weniger als 20 Prozent über oder unter dem kantonalen Wert, tief = mehr als 20 Prozent unter dem kantonalen Wert

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