Logo Zuger Kantonalbank

Zuger Kantonalbank

Wir begleiten Sie im Leben.
Übersicht

Einfamilienhäuser

Preisanstieg über dem Schweizer Durchschnitt

Mit der Corona-Pandemie stieg die Nachfrage nach Einfamilienhäusern weiter an. Obwohl der Lockdown die Transaktionsaktivitäten vorübergehend beschränkte, liegt die Zahl der Handänderungen im ersten Halbjahr insgesamt im langfristigen Rahmen. Die Preise stiegen jedoch nochmals kräftig an. Ein durchschnittliches, gut gelegenes Einfamilienhaus im Kanton Zug war 2020 um rund 6 Prozent teurer als im Vorjahr. Der Preisanstieg ist dabei fast doppelt so hoch wie der schweizweite Durchschnittswert von 3,3 Prozent. Das ist allerdings auch der ausserordentlich tiefen Neubautätigkeit der vergangenen Jahre geschuldet, der eine unverändert rege Nachfrage gegenübersteht.

Einfamilienhäuser als rares Gut

Im Kanton Zug mangelt es nicht nur an Eigentumswohnungen, sondern erst recht an Einfamilienhäusern. Im zweiten Quartal 2020 waren lediglich 1,4 Prozent aller Objekte zum Verkauf inseriert. Das Missverhältnis von Angebot und Nachfrage reflektiert auch die Tatsache, dass kantonsweit auf 40 Internet-Suchabos für Einfamilienhäuser nur ein einziges Verkaufsinserat kommt. In den vergangenen zwölf Monaten ist die Zahl der Suchabos zudem um mehr als 25 Prozent gestiegen. Die teilweise deutlich höheren Preise scheinen dem Kaufinteresse keinen Abbruch zu tun. Am ehesten werden potenzielle Einfamilienhauskäufer derzeit in der Region Berg fündig. Im Sommer 2020 sind in der Gemeinde Oberägeri einige Objekte auf den Markt gekommen, die jedoch vorrangig ins gehobene Preissegment gehören.

Positive Preistrends ungebrochen

Sollte sich die Schweizer Wirtschaft in absehbarer Zeit von der Corona-Krise erholen, dürfte die Nachfrage nach Einfamilienhäusern gross bleiben. Dies gilt umso mehr, als gegenwärtig nicht mit rasch steigenden Zinsen zu rechnen ist. Viele potenzielle Eigenheimkäufer legen zudem vermehrten Wert auf private Aussenflächen. In den Zuger Gemeinden dürfte es allerdings schwierig bleiben, ein passendes Objekt zu finden. Auf der grünen Wiese wird nur noch sehr selten neu gebaut. Aus freistehenden Altbauten auf grösseren Parzellen werden oft Gebäude mit Eigentumswohnungen. Somit dürften die Einfamilienhauspreise weiter auf hohem Niveau bleiben, selbst wenn die aktuelle Preisdynamik abflachen sollte.

Regionale Preisbandbreiten: Einfamilienhäuser

(in Mio. CHF pro Objekt, 2020)

Regionale Angebotsmengen: Einfamilienhäuser

(Anzahl angebotene Objekte im Quartal)

Regionale Preisentwicklung: Einfamilienhäuser

(Index 1. Quartal 2010 = 100)

Marktausblick Einfamilienhäuser 2021

Gliederung der Marktregionen nach Gemeinden

Zug: Zug und Walchwil Lorzenebene: Baar und Steinhausen Ennetsee: Cham, Hünenberg und Risch-Rotkreuz Berg: Unterägeri, Oberägeri, Menzingen und Neuheim

Ihr Anliegen