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Mietwohnungen

Der Zuger Mietwohnungsmarkt, der sich bereits vor der Corona-Pandemie ausserordentlich robust zeigte, wurde kaum beeinträchtigt. Die Insertionsdauer für eine Mietwohnung im mittleren Preissegment betrug im ersten Halbjahr 2020 weiterhin weniger als 20 Tage. Die starke Nachfrage nach Mietwohnungen im Kanton spiegelt sich auch in einem Preisniveau, das den Schweizer Durchschnitt um rund 50 Prozent übertrifft. Im Sommer 2020 lagen die Angebotsmieten nochmals um 0,8 Prozent über dem Vorjahresniveau. Derzeit sind im Kanton Zug weniger als 3 Prozent des Mietwohnungsbestands zur Vermietung ausgeschrieben – schweizweit sind es rund 7 Prozent.

Erstmals seit Langem zeichnet sich jedoch eine wachsende Dynamik bei der kantonalen Neubautätigkeit ab: Bis Ende Juli 2020 wurden binnen Jahresfrist über 820 Mietwohnungen baubewilligt – das sind doppelt so viele wie im zehnjährigen Durchschnitt. Die Investoren konzentrieren sich dabei auf die Regionen Ennetsee und Lorzenebene. Dort befindet sich die überwiegende Mehrheit der geplanten Wohnbauprojekte. Auf längere Sicht könnte der Wohnungsbau mittels grossflächiger Überbauungspläne jedoch auch in der Stadt Zug und in der Gemeinde Steinhausen wieder an Fahrt gewinnen. In Anbetracht der grossen Mietwohnungsnachfrage im Kanton Zug darf man von einer guten Absorption weiterer Angebote ausgehen.

Entwicklung der Angebotsmieten: Mietwohnungen

(Index 1. Halbjahr 2010 = 100)

Büroflächen

Das Büroflächenangebot im Kanton Zug ist und bleibt gross. Jüngst erfolgte deshalb bei den inserierten Objekten eine Preiskorrektur nach unten. Die stabilen Vermarktungsdauern (rund 70 bis 80 Tage) zeigen jedoch, dass neu erstellte oder frei gewordene Büroräumlichkeiten weiter nachgefragt werden. Ein umfangreiches Flächenangebot besteht derzeit in Baar. In der Stadt Zug wurden gegenüber dem Vorjahr die Kapazitäten deutlich reduziert. Im zweiten Quartal 2020 waren dort noch 8,8 Prozent der Büroflächen zur Vermietung ausgeschrieben. Im schweizerischen Durchschnitt beträgt diese Quote 6,5 Prozent. Ferner zeichnet sich kein nennenswerter Anstieg in den Neubautätigkeiten ab.

Die Corona-Pandemie hat die Arbeitsmarktlage spürbar ein-getrübt. Ein steigender Anteil von Homeoffice-Arbeit könnte die Nachfrage nach Büroflächen dämpfen. Dennoch erscheint uns ein einschneidender Nachfragerückgang eher unwahrscheinlich. Allerdings dürfte der zusätzliche Büroflächenbedarf in den kommenden Monaten wohl auch im Kanton Zug tendenziell tiefer ausfallen als bisher. Viele der neuen und qualitativ hochwertigen Flächen haben aber gute Absorptionschancen. Bei älteren Flächen und an weniger attraktiven Lagen muss mit einem erhöhten Vermarktungsaufwand gerechnet werden.

Entwicklung der Angebotsmieten: Büroflächen

(Index 1. Halbjahr 2010 = 100)

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