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Finanzdienstleistungsgesetz (FIDLEG)

Per 1. Januar 2020 trat das neue Finanzdienstleistungsgesetz (FIDLEG) in Kraft. Das FIDLEG enthält Regeln für das Angebot von Finanzdienstleistungen und den Vertrieb von Finanzinstrumenten. Unter dem FIDLEG sollen die Interessen der Anleger besser und nachhaltig geschützt werden.

Die Zuger Kantonalbank setzt bereits heute einen grossen Teil der im FIDLEG verankerten Pflichten um. Sie macht jedoch von der zweijährigen Übergangsphase Gebrauch und wird per 1. Januar 2022 FIDLEG-konform sein. Zwischenzeitlich werden wir unsere Finanzdienstleistungen detailliert überprüfen, wo nötig Anpassungen vornehmen und diese unseren Kundinnen und Kunden rechtzeitig kommunizieren.

Das FIDLEG deckt hauptsächlich nachfolgende Gebiete ab:

  • Stärkung des Anlegerschutzes
  • Transparenz von Finanzprodukten
  • Revision der organisatorischen Anforderungen für die Erbringung von Finanzdienstleistungen

Was ist für Sie als Kundin oder Kunde der Zuger Kantonalbank wichtig?

Die Zuger Kantonalbank, Bahnhofstrasse 1, 6301 Zug, wird von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) beaufsichtigt und ist als Bank und Wertpapierhaus zugelassen.

Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA
Laupenstrasse 27
3003 Bern
031 327 91 00

Uns ist Ihre Zufriedenheit wichtig. Sollten wir Ihre Erwartungen nicht erfüllen, kontaktieren Sie bitte Ihre Beraterin oder Ihren Berater. Gemeinsam suchen wir eine Lösung, die für Sie stimmt. Können Beschwerden und Anliegen nicht zur Zufriedenheit des Kunden geklärt werden, können Sie sich an den Schweizerischen Bankenombudsman wenden, eine neutrale, kostengünstige bzw. kostenlose Vermittlungsstelle.

Schweizerischer Bankenombudsman
Bahnhofplatz 9
Postfach
8021 Zürich
043 266 14 14

Gemäss FIDLEG gibt es drei Kundensegmente: Privatkunden, professionelle und institutionelle Kunden. Privatkunden geniessen den höchsten Anlegerschutz. Bei professionellen und institutionellen Kunden kann die Bank davon ausgehen, dass diese Kunden über das notwendige Know-how und genügend Erfahrung verfügen sowie Verluste der verfolgten Anlagestrategie finanziell tragen können. Natürliche Personen sowie kleine und mittlere Unternehmen werden grundsätzlich als Privatkunden segmentiert. Die Zuger Kantonalbank informiert jene Kunden, die von der Bank als professionelle oder institutionelle Kunden klassifiziert werden. Institutionelle Kunden können erklären, dass sie als professionelle Kunden gelten wollen, und professionelle Kunden können erklären, dass sie als Privatkunden gelten wollen, um von einem höheren Schutz gemäss FIDLEG profitieren zu können (Opting-in).

Erteilt ein Kunde der Zuger Kantonalbank den Auftrag, Finanzinstrumente zu kaufen oder zu verkaufen ohne vorgängige Beratung (blosse Ausführung oder Übermittlung, Execution only), muss die Bank weder eine Eignungs- noch eine Angemessenheitsprüfung durchführen. Die Kunden erhalten diesen Hinweis nur an dieser Stelle und nicht bei jeder Execution-only-Transaktion von Neuem.

Erbringt die Bank eine Vermögensverwaltungs- oder eine portfoliobezogene Anlageberatung, führt die Zuger Kantonalbank eine Eignungsprüfung durch. In deren Rahmen wird geprüft, ob die Anlagestrategie mit den Kenntnissen und Erfahrungen, den finanziellen Verhältnissen und den Anlagezielen des Kunden vereinbar ist.

Bei professionellen Kunden beschränkt sich die Eignungsprüfung auf die Anlageziele des Kunden. Bei institutionellen Kunden wird keine Eignungsprüfung durchgeführt.

Bei professionellen und institutionellen Kunden wird keine Angemessenheitsprüfung durchgeführt.

Um informiert Anlageentscheide fällen zu können, müssen Kunden die Eigenschaften sowie die Risiken der Finanzinstrumente kennen. Die Broschüre «Risiken im Handel mit Finanzinstrumenten» der Schweizerischen Bankiervereinigung (SBVg) informiert einfach und verständlich über deren allgemeine Eigenschaften und Risiken. Die Broschüre finden Sie hier.

Für viele Finanzinstrumente ist ein Basisinformationsblatt (BIB) verfügbar. Der Zweck eines BIB besteht darin, Privatkunden über die Risiken und Kosten eines Finanzinstruments zu informieren und unterschiedliche Finanzinstrumente einfacher vergleichen zu können.

Das BIB enthält wichtige Angaben und informiert die Anleger unter anderem über folgende Themen:

  • den Namen des Finanzinstruments und die Details zum Ersteller/Emittenten;
  • die Information über die mit dem Finanzinstrument verbundenen Produktgenehmigungen/ -bewilligungen;
  • die Art und die Merkmale des Finanzinstruments;
  • das Risiko- und Ertragsprofil des Finanzinstruments unter Angabe des höchsten Verlusts, der den Anlegern auf dem angelegten Kapital droht;
  • die Kosten des Finanzinstruments;
  • die Mindesthaltedauer und die Handelbarkeit des Finanzinstruments.

Statt eines BIB können auch andere anerkannte Dokumente (z. B. PRIIP) verwendet werden. Wir werden Sie im Verlauf des Jahres 2021 informieren, wo und wie Sie die BIB bzw. andere anerkannte Dokumente beziehen können.

Wählt die Zuger Kantonalbank für Kunden Finanzinstrumente aus, stammen diese aus einem vordefinierten Anlageuniversum. Dabei umfasst das Anlageuniversum eigene und Finanzinstrumente von unabhängigen und verbundenen Drittanbietern.

Informationen über einmalige und wiederkehrende Kosten und Gebühren für Finanzdienstleistungen und Informationen über allgemeine Kosten und Gebühren, die bei Finanztransaktionen anfallen, sowie Informationen darüber, wie die Zuger Kantonalbank mit Leistungen Dritter verfährt, finden sich in den Konditionen-Broschüren. Die Konditionen-Broschüren finden sie hier.

Informationen zu den effektiven Kosten und Gebühren für Finanzdienstleistungen und -transaktionen werden in den jeweiligen Kostenaufstellungen (z. B. Basisinformationsblatt) offengelegt.

Die Zuger Kantonalbank respektiert die Interessen ihrer Kunden und vermeidet Interessenkonflikte sowie die Benachteiligung von Kunden, wo immer dies möglich ist. Entsprechend hat die Zuger Kantonalbank eine Weisung erlassen, um Konflikte zu erkennen und zu lösen. Wenn sich Interessenkonflikte im Zusammenhang mit Finanzdienstleistungen in Einzelfällen nicht vollständig vermeiden lassen, informiert die Zuger Kantonalbank darüber auf dieser Seite. Gleiches gilt auch für allfällige wirtschaftliche Bindungen an Dritte, die zu einem Interessenkonflikt führen können.