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News und Analysen
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Der Swiss Performance Index (SPI) hat – wie in unserem Market Minute vom 16. April 2026 erwartet – ein neues Rekordhoch erreicht und notiert klar über dem mittelfristigen 63- sowie dem langfristigen 200-Tages Durchschnitt. Aus technischer Sicht bleibt der Schweizer Aktienmarkt attraktiv. Besonders interessant erscheinen uns ABB und Sandoz.
Die globalen Finanzmärkte befinden sich weiterhin in einem anspruchsvollen Umfeld. Nach Jahren mit einer aussergewöhnlich expansiven Geldpolitik sehen sich Anlegerinnen und Anleger heute mit einer Kombination aus höheren Zinsen, anhaltender Inflation sowie grossen geopolitischen Unsicherheiten konfrontiert. Diese Gemengelage führt zu spürbaren Schwankungen an den Kapitalmärkten und stellt traditionelle Portfolioansätze zunehmend auf die Probe. In einem solchen Marktumfeld gewinnen Anlageformen an Bedeutung, die durch stabile Cashflows, defensive Eigenschaften und strukturelle Wachstumsperspektiven überzeugen. Im Hinblick auf Kapitalerhalt, planbare Erträge und eine robuste Portfolioausgestaltung sind Dividendenaktien und Infrastrukturanlagen interessante Bausteine für das Portfolio.
Die Blockade der Strasse von Hormus hält an. Der Konflikt mit dem Iran zieht sich in die Länge. Vermehrte Wachstumssorgen sind die Folge. Trotzdem behalten Aktienanlagen im Portfolio auch taktisch ein hohes Gewicht. Wir sehen Chancen in US-Aktien und in Schweizer Dividendentiteln. Wichtig ist dabei die selektive Auswahl.
Der breite Schweizer Aktienmarkt hat seit dem 23. März stark zugelegt, und der Swiss Performance Index (SPI) befindet sich wieder solide über dem mittelfristigen 63- und dem langfristigen 200-Tage-Durchschnitt. Aus Sicht der Technischen Analyse erwarten wir weiteres Aufwärtspotenzial für den Schweizer Aktienmarkt. Als besonders interessant erachten wir die Aktien von Accelleron und von Helvetia Baloise.
Der eskalierende Konflikt zwischen den Verbündeten USA und Israel sowie dem Iran hat die geopolitischen Risiken im Nahen Osten markant verschärft und zuletzt auch an den Finanzmärkten für spürbare Volatilität gesorgt. Seit dem 28. Februar 2026 haben die USA und Israel ihre militärischen Operationen gegen den Iran deutlich ausgeweitet. Gemeinsame Luftangriffe trafen zentrale militärische und politische Ziele, darunter insbesondere auch die Führungsspitze des Landes. Bislang entstand kein Machtvakuum. Die Führung funktioniert weiterhin, staatliche und militärische Strukturen bleiben vorerst handlungsfähig. Parallel eskaliert die Lage regional mit israelischen Operationen gegen die Hisbollah im Libanon und Drohnenattacken des Iran auf weitere Staaten in der Golfregion.