Die Aktie von Bossard ist auf Basis des Tagesschlusskurses aus einer langfristigen Bodenbildungsformation ausgebrochen. Aus Sicht der Technischen Analyse sehen wir für die Bossard-Aktie weiteres signifikantes Aufwärtspotenzial und eine Fortsetzung der intakten relativen Outperformance gegenüber dem Swiss Performance Index (SPI).
Die starke Halbjahresberichtssaison 2026 hat die Aktienmärkte in der Schweiz und international gestützt. Besonders Pharma, Finanzwerte, Technologie und Energie überzeugten mit robustem Gewinnwachstum. Die Top Pick-Liste Schweizer Aktien profitierte davon deutlich und baute ihre Outperformance seit Jahresbeginn weiter aus. Gleichzeitig erhöhen die Eskalation im Nahen Osten und der starke Anstieg des Ölpreises die Inflations- und Wachstumsrisiken. Vor diesem Hintergrund schärfen wir die Top-Pick-Liste: Wir streichen Givaudan und dormakaba nach starker Kurserholung, fairer Bewertung sowie erhöhter Zins- und Bewertungssensitivität und nehmen mit Helvetia Baloise einen dividendenstarken Qualitätswert mit attraktivem Gewinnwachstumsprofil neu auf.
Trotz geopolitischer Spannungen, einem erhöhten Inflationsdruck und langfristigen Zinsen auf Mehrjahreshöchstständen bleibt das Umfeld für Aktien weiterhin konstruktiv. Ein robustes Wachstum, steigende Investitionen und solide Unternehmensgewinne sprechen weiterhin für US- und Schweizer Aktien. Obligationen bleiben weiterhin untergewichtet.
In den letzten vier Jahren haben die Aktienmärkte weltweit herausragende Renditen erzielt. Neben der klassischen Investition in Aktien gibt es jedoch noch viele weitere spannende Anlagesegmente, in denen attraktive Renditen erzielt werden können. Auch innerhalb der Anlageklasse Aktien gibt es verschiedene interessante Subsegmente. Wir beurteilen klassische Aktienanlagen weiterhin als attraktiv, empfinden den aktuellen Zeitpunkt allerdings als opportun, um die Ertragsquellen im eigenen Portfolio zu diversifizieren.
Die globalen Aktienmärkte markieren neue Rekordhochs. Aus Sicht der Technischen Analyse zeigen sich derzeit keine signifikanten Divergenzen, die die laufende Kursrallye auf mittel- und langfristige Sicht ernsthaft gefährden würden. Das grösste Risiko besteht aus unserer Sicht vielmehr darin, nicht in Aktien investiert zu sein oder eine im Verhältnis zum persönlichen Risikobudget zu niedrige Aktienquote zu halten. Entsprechend bleiben wir gegenüber globalen Aktien weiterhin positiv eingestellt.
Für viele Schweizer Investorinnen und Investoren stellen Aktien aus Schwellenländern eher einen Nebenschauplatz dar. In der Vergangenheit hat die Performance dieses Anlagesegments auch nicht überzeugt. In den 2010er-Jahren lieferten Aktien aus entwickelten Märkten deutlich bessere Renditen als Beteiligungspapiere aus den sogenannten Emerging Markets, die sich mehr oder weniger seitwärts bewegt hatten. Auch während und nach der Covid-Pandemie war die Performance der Schwellenländer im Vergleich zu den übrigen Aktienmärkten eher schwach. Doch Mitte 2025 hat sich das Blatt gewendet. Aktien aus Schwellenländern weisen seither gar bessere Renditezahlen aus als die medial omnipräsenten US-Technologieaktien und sind bei den Profiteuren des KI-Booms an der Spitze anzutreffen.
Die nachlassenden Spannungen im Nahen Osten entlasten die Energiepreise und bremsen die Inflation. Wir erhöhen die Aktienquote und bauen Schweizer Aktien aus. Wegen der vergleichsweise hohen Kosten sichern wir den US-Dollar etwas weniger ab als bisher. Hinsichtlich Obligationenanlagen halten wir uns weiterhin zurück.
Infrastrukturanlagen bilden aus volkswirtschaftlicher Sicht einen wichtigen Pfeiler als struktureller Wachstumstreiber. Zudem kommt ihnen eine zentrale Bedeutung zu, da sie die Grundversorgung sichern und der Schlüssel zu einer erfolgreichen Energiewende sind. Mit dem Fonds Schroders Capital Semi-Liquid Global Energy Infrastructure kann das Thema im eigenen Portfolio auch aus Nachhaltigkeitssicht abgebildet werden.
Der Schweizer Aktienmarkt (SPI) entwickelte sich 2026 trotz geopolitischer Spannungen sowie Inflations- und Wachstumsrisiken robust und erreichte mit einem Plus von 10 Prozent ein neues Rekordniveau. Fundamental bleibt der Markt attraktiv: Die Bewertung liegt nur leicht über dem langfristigen Durchschnitt, während steigende Gewinnschätzungen die Aussichten stützen.
Der Swiss Performance Index (SPI) hat – wie in unserem Market Minute vom 16. April 2026 erwartet – ein neues Rekordhoch erreicht und notiert klar über dem mittelfristigen 63- sowie dem langfristigen 200-Tages Durchschnitt. Aus technischer Sicht bleibt der Schweizer Aktienmarkt attraktiv. Besonders interessant erscheinen uns ABB und Sandoz.
Die globalen Finanzmärkte befinden sich weiterhin in einem anspruchsvollen Umfeld. Nach Jahren mit einer aussergewöhnlich expansiven Geldpolitik sehen sich Anlegerinnen und Anleger heute mit einer Kombination aus höheren Zinsen, anhaltender Inflation sowie grossen geopolitischen Unsicherheiten konfrontiert. Diese Gemengelage führt zu spürbaren Schwankungen an den Kapitalmärkten und stellt traditionelle Portfolioansätze zunehmend auf die Probe. In einem solchen Marktumfeld gewinnen Anlageformen an Bedeutung, die durch stabile Cashflows, defensive Eigenschaften und strukturelle Wachstumsperspektiven überzeugen. Im Hinblick auf Kapitalerhalt, planbare Erträge und eine robuste Portfolioausgestaltung sind Dividendenaktien und Infrastrukturanlagen interessante Bausteine für das Portfolio.
Die Blockade der Strasse von Hormus hält an. Der Konflikt mit dem Iran zieht sich in die Länge. Vermehrte Wachstumssorgen sind die Folge. Trotzdem behalten Aktienanlagen im Portfolio auch taktisch ein hohes Gewicht. Wir sehen Chancen in US-Aktien und in Schweizer Dividendentiteln. Wichtig ist dabei die selektive Auswahl.
Der breite Schweizer Aktienmarkt hat seit dem 23. März stark zugelegt, und der Swiss Performance Index (SPI) befindet sich wieder solide über dem mittelfristigen 63- und dem langfristigen 200-Tage-Durchschnitt. Aus Sicht der Technischen Analyse erwarten wir weiteres Aufwärtspotenzial für den Schweizer Aktienmarkt. Als besonders interessant erachten wir die Aktien von Accelleron und von Helvetia Baloise.
Der eskalierende Konflikt zwischen den Verbündeten USA und Israel sowie dem Iran hat die geopolitischen Risiken im Nahen Osten markant verschärft und zuletzt auch an den Finanzmärkten für spürbare Volatilität gesorgt. Seit dem 28. Februar 2026 haben die USA und Israel ihre militärischen Operationen gegen den Iran deutlich ausgeweitet. Gemeinsame Luftangriffe trafen zentrale militärische und politische Ziele, darunter insbesondere auch die Führungsspitze des Landes. Bislang entstand kein Machtvakuum. Die Führung funktioniert weiterhin, staatliche und militärische Strukturen bleiben vorerst handlungsfähig. Parallel eskaliert die Lage regional mit israelischen Operationen gegen die Hisbollah im Libanon und Drohnenattacken des Iran auf weitere Staaten in der Golfregion.
Die Aktien von Swiss Prime Site haben gegenüber dem Swiss Performance Index (SPI) signifikant an relativer Stärke zugelegt und verfügen über positive technische Trend- und Momentum-Indikatoren. Aus Sicht der Technischen Analyse erwarten wir weiteres Aufwärtspotenzial für Swiss Prime Site, eine Fortführung der intakten relativen Outperformance gegenüber dem SPI und neue Rekordhochs auf absoluter Basis.
Die Finanzmärkte sind mit Rückenwind ins neue Jahr gestartet, das Umfeld bleibt jedoch anspruchsvoll. Im Technologiesektor führt die dynamische Entwicklung immer wieder zu Volatilität, gleichzeitig wirken Konjunktur und Unternehmensgewinne unterstützend für Risikoanlagen. Zudem dürfte die Eskalation im Nahen Osten für zusätzliche Unruhe sorgen. Die starken Kursschwankungen zeigen eindrücklich, dass eine risikomindernde Diversifikation wichtig bleibt.
In den vergangenen Wochen war vermehrt zu lesen, dass diverse Indizes neue Rekordhöhen erreicht haben. Schweizer Aktien, US-amerikanische Aktien, der Gold- und der Silberpreis… die Liste lässt sich beinahe beliebig fortsetzen. Macht es unter Berücksichtigung dieser Tatsachen denn überhaupt Sinn, derzeit noch zu investieren? Oder sollte man die nächste Korrektur abwarten, um zu tieferen Preisen einsteigen zu können? Wir erklären, warum jetzt trotzdem ein guter Zeitpunkt ist, um zu investieren.
Eine Dividendenstrategie am Schweizer Aktienmarkt hat sich im abgelaufenen Jahr einmal mehr ausbezahlt. Der SPI Select Dividend 20 Index erzielte eine Gesamtrendite von knapp 20 Prozent. Damit wurde die Outperformance gegenüber dem breiten Swiss Performance Index über die letzten zehn Jahre weiter ausgebaut. Auch für 2026 sind die Aussichten positiv. Die Ausschüttungen dürften weiter steigen und einen neuen Rekordwert erreichen. Zudem bleibt die durchschnittliche Dividendenrendite des Schweizer Aktienmarkts von 2,8 Prozent auf einem attraktiven Niveau, insbesondere im aktuellen Tiefzinsumfeld. Wir empfehlen, laufende Erträge wiederum in Dividendenaktien zu reinvestieren, um einerseits vom Zinseszinseffekt und andererseits von deren geringen Kursschwankungen und der stabilisierenden Wirkung im Portfoliokontext zu profitieren. Für zahlreiche Schweizer Dividendenaktien spricht eine attraktive Kombination aus Renditehöhe, Verlässlichkeit und Wachstum. Unser Favorit ist Zürich Versicherung, die neu auf unserer Top-Pick-Liste erscheint. Liegt der Fokus hingegen auf einem starken Anstieg der Dividendenrendite, dann sind Helvetia Baloise, Swisscom oder Stadler erwähnenswert. Darüber hinaus sind für steuerbefreite Ausschüttungen und hohe Dividendenrenditen Sunrise, Clariant oder Holcim die Favoriten.
An verschiedenen Schweizer Aktienkonferenzen Mitte Januar berichteten Unternehmen von einem weiterhin verhaltenen Investitions- und Nachfrageumfeld. Trotzdem scheint die Zuversicht der meisten bezüglich einer positiveren Entwicklung im Jahr 2026 zu steigen. Viele Unternehmen verfügen über eine starke Positionierung in Wachstumsmärkten (KI/Datenzentren, Elektrifizierung, E-Commerce, Pharma) und über ein krisenerprobtes Kostenmanagement zur schnellen Anpassung der Geschäftsstrukturen an das neue Markt- und Zollumfeld. Wir erwarten, dass operative Fortschritte im Jahr 2026 vor allem bei kleinkapitalisierten Schweizer Unternehmen (Small Caps) ersichtlich werden und eine Gewinnerholung beschleunigen. Dieser Ausblick und ein durchschnittliches Bewertungsniveau sprechen für weiteres Kurspotenzial. Unter Einbezug der Bewertung und der kurzfristigen Geschäftsdynamik sehen wir insbesondere die Small Caps Siegfried (Top Pick) und Landis+Gyr sowie den Large Cap Roche (Top Pick) als interessante Anlageideen. Hingegen nehmen wir kurzfristig eine vorsichtigere Haltung bei Aktien von Interroll und Sonova ein.
Der Schweizer Aktienmarkt ist aus einer mehrmonatigen Konsolidierung gegen oben ausgebrochen und alle drei technischen Momentum-Indikatoren bestätigen das positive technische Bild. Wir erwarten aus Sicht der Technischen Analyse weiteres Aufwärtspotenzial für den Schweizer Aktienmarkt und nutzen die Gelegenheit unsere 5 Top-Aktien, Holcim, ABB, Galderma, BB Biotech und Sandoz, aus technischer Sicht vorzustellen.
«Diese Publikation basiert auf fundierten Analysen unseres eigenen Research-Teams. Erfahren Sie mehr zu unseren Einschätzungen über die globalen Finanzmärkte, zu unserer Positionierung in den Anlageklassen und über Investitionschancen».
Alexander Hunziker
Chief Investment Officer
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