Finanzielle Inklusion
Finanzielle Inklusion bedeutet, dass Menschen und Unternehmen Zugang zu grundlegenden Finanzdienstleistungen haben und diese unabhängig von ihrer individuellen Situation nutzen können. Dazu gehören insbesondere der Zugang zu Bankdienstleistungen, die Nutzbarkeit von digitalen und physischen Angeboten sowie die Förderung finanzieller Kompetenzen.
Wir leisten dazu einen Beitrag durch unser Geschäftsstellennetz, digitale Dienstleistungen, barrierearme Angebote und Initiativen zur Förderung der Finanzkompetenz.
Wir stellen Privatpersonen, Unternehmen und Institutionen im Kanton Zug umfassende Finanzdienstleistungen zur Verfügung. Unser Angebot umfasst sämtliche wesentlichen Bankdienstleistungen – vom Zahlungsverkehr und Sparen über Vorsorge und Finanzierungen bis hin zu Anlagelösungen.
Durch die Kombination aus persönlicher Beratung, Geschäftsstellen in allen Zuger Gemeinden und digitalen Kanälen ermöglichen wir unterschiedlichen Kundengruppen einen einfachen und sicheren Zugang zu unseren Finanzdienstleistungen. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur finanziellen Teilhabe im Kanton Zug.
Mit dem kostenfreien digitalen Konto-Set «fix.» stellt die Zuger Kantonalbank sicher, dass auch finanziell benachteiligte Personen eine Bankverbindung nutzen können. Damit leisten wir einen Beitrag zum Zugang zu grundlegenden Finanzdienstleistungen und zur finanziellen Teilhabe.
Wir sind überzeugt, dass finanzielle Inklusion weit über den Zugang zu Produkten hinausgeht. Deshalb setzen wir bewusst auf persönliche Beratung als zentrales Element unseres Geschäftsmodells. Dadurch unterstützen wir unsere Kundinnen und Kunden dabei, finanzielle Chancen und Risiken besser zu verstehen und langfristig tragfähige Entscheidungen zu treffen. Die persönliche Beratung hilft unterschiedlichen Kundengruppen, Finanzdienstleistungen zu verstehen und entsprechend ihrer individuellen Situation zu nutzen.
Ergänzend unterstützt die Zuger Kantonalbank ihre Kundinnen und Kunden mit Finanzplanungs-, Vorsorge- und Pensionsplanungsangeboten. Diese schaffen Transparenz über die persönliche finanzielle Situation, unterstützen die langfristige Zielplanung und helfen dabei, Vorsorgelücken oder finanzielle Risiken frühzeitig zu erkennen. Auch Ehe-, Erb- und Vorsorgeberatungen leisten einen Beitrag zur finanziellen Planung in unterschiedlichen Lebenssituationen.
Finanzielle Inklusion setzt neben dem Zugang zu Finanzdienstleistungen auch finanzielle Kompetenzen voraus. Die Zuger Kantonalbank engagiert sich deshalb in verschiedenen Initiativen zur Förderung der Finanzbildung. Dazu gehören unter anderem die Programme Finance Mission und jugendbudget.ch sowie die Durchführung des MoneyHaxx Day. Im Rahmen des MoneyHaxx Day lernen Kinder und Jugendliche auf spielerische Weise den Umgang mit Geld, Budgetierung und finanzielle Entscheidungen kennen. Mit diesen Angeboten möchte die Zuger Kantonalbank insbesondere junge Menschen dabei unterstützen, einen verantwortungsvollen Umgang mit Geld zu entwickeln und finanzielle Entscheidungen informiert zu treffen.
Auch ältere Menschen unterstützt die Zuger Kantonalbank dabei, ihre finanziellen Angelegenheiten sicher und selbstständig zu erledigen. In Zusammenarbeit mit Pro Senectute bieten wir vier kostenlose Workshops pro Jahr für Seniorinnen und Senioren an. Die Teilnehmenden erhalten praxisnahe Einblicke in die Nutzung von E-Banking und Mobile Banking sowie in die Bezahlung von QR-Rechnungen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Sensibilisierung für Betrugsmaschen und Sicherheitsrisiken im digitalen Zahlungsverkehr. Mit diesem Angebot fördert die Zuger Kantonalbank die digitale und finanzielle Teilhabe älterer Menschen und stärkt den sicheren Umgang mit modernen Bankdienstleistungen.
Neben persönlicher Beratung investieren wir kontinuierlich in digitale Dienstleistungen, damit unsere Kundinnen und Kunden Bankgeschäfte flexibel und einfach erledigen können. Unsere digitalen Angebote umfassen unter anderem:
- Mobile Banking
- E-Banking
- Digitale Zahlungsprozesse
- Digitale Serviceleistungen
Über die Online-Geschäftsstelle können unter anderem Beratungen durchgeführt, Bankkarten bestellt oder Börsenaufträge platziert werden. Die Online-Beratung ermöglicht es Kundinnen und Kunden, persönliche Beratung ortsunabhängig in Anspruch zu nehmen. Sie erleichtert den Zugang zu Beratungsdienstleistungen insbesondere für Personen mit eingeschränkter Mobilität oder in Situationen, in denen der Besuch einer Geschäftsstelle nicht möglich oder nur erschwert möglich ist.
Digitale Dienstleistungen unterstützen uns dabei, unterversorgte Bevölkerungsgruppen anzusprechen und den Zugang zu Finanzdienstleistungen unabhängig von Wohnort, Mobilität oder zeitlichen Einschränkungen zu erleichtern.
Die Zuger Kantonalbank setzt verschiedene Massnahmen um, um Finanzdienstleistungen auch für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen besser zugänglich zu machen.
Dazu gehören Debit- und Bankkarten mit Blind-Notch oder Bancomaten mit Tonunterstützung, die eine möglichst selbständige Nutzung von Bankdienstleistungen unterstützen.
Die Zuger Kantonalbank berücksichtigt die Bedürfnisse unterschiedlicher Kundengruppen und stellt auch für Personen unter Erwachsenenschutzmassnahmen den Zugang zu Bankdienstleistungen sicher.
Kundinnen und Kunden, die unter der Aufsicht der Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) stehen, werden durch eine zentrale Fachstelle betreut. Dies gewährleistet eine professionelle und bedarfsgerechte Betreuung und unterstützt die finanzielle Teilhabe im Rahmen der jeweiligen individuellen Situation.
Um dem erhöhten Schutzbedürfnis dieser Kundengruppe Rechnung zu tragen, sind Überziehungsmöglichkeiten standardmässig ausgeschlossen.
| Bereich | Beitrag der Zuger Kantonalbank |
| Zugang zu Bankdienstleistungen | Universalbankangebot für Privatpersonen, Unternehmen und Institutionen |
| Regionale Erreichbarkeit | Geschäftsstellen in allen Zuger Gemeinden |
| Zugang für finanziell benachteiligte Personen | Kostenfreies digitales Konto-Set «fix.» |
| Finanzkompetenz |
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| Finanzplanung und Vorsorge | Finanzplanung, Vorsorge- und Pensionsplanung sowie Ehe-, Erb- und Vorsorgeberatung |
| Unterstützung vulnerabler Kundengruppen | Zentrale Betreuung von Personen unter Erwachsenenschutzmassnahmen und Ausschluss von Überziehungsmöglichkeiten |
| Digitale Inklusion | Digitale Kanäle, E-Banking, Mobile Banking und digitale Serviceleistungen |
| Barrierefreiheit | Blind-Notch-Karten und Bancomaten mit Tonunterstützung |
| Finanzierung von KMUs | Ein Grossteil der Kredite geht an KMUs, jährliche Kennzahlen sind im Nachhaltigkeitsbericht unter www.zugerkb.ch/nachhaltigkeit offengelegt |
Mitgliedschaften & Initiativen
Die Zuger Kantonalbank ist Gründungsmitglied des VSKB und durch den CEO in dessen Verwaltungsrat vertreten.
Die Pfandbriefzentrale bezweckt die nachhaltige Refinanzierung durch die Vermittlung langfristiger Grundpfanddarlehen. Die Zuger Kantonalbank ist durch den CEO im Verwaltungsrat der Pfandbriefzentrale vertreten.
Die Zuger Kantonalbank ist Mitglied des Dachverbands der Banken in der Schweiz.
Die Zuger Kantonalbank hat im Jahr 2023 die UN PRI zur verantwortungsvollen Investitionspolitik unterzeichnet.
Die Zuger Kantonalbank ist seit 2023 Mitglied des Vereins SSF, der sich für einen nachhaltigen Schweizer Finanz-platz einsetzt.
Die Zuger Kantonalbank ist seit 2023 Mitglied der AMAS, der repräsentativen Branchenorganisation der Schweizer Asset-Management-Industrie. Die IFAM ist ebenfalls langjähriges Mitglied und wirkt im Fachausschuss Immobilienfonds mit.
Der CEO der Zuger Kantonalbank ist Vorstandmitglied der ZWK.
Die Zuger Kantonalbank unterstützt seit 2022 die Klima Charta Zug+, eine Initiative der Zuger Wirtschaftskammer.
Die Zuger Kantonalbank ist im Vorstand des Gewerbeverbands des Kantons Zug vertreten.
Die KSS unterstützt KMU bei der Umsetzung von Klimaschutzprojekten. Die Zuger Kantonalbank ist seit 2022 Partnerin der KSS und im Stiftungsbeirat vertreten.
Die PCAF ist eine Initiative der Finanzindustrie. Die Zuger Kantonalbank ist seit November 2024 Mitglied.
Die IFAM ist Mitglied des VIS, der die Interessen institutioneller Investoren gegenüber Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit vertritt.
Die IFAM nimmt seit 2023 mit beiden Fonds am führenden CO2-Benchmark der Schweizer Immobilienbranche teil.
Die IFAM ist seit 2021 Partnerin der Stiftung Baukultur Schweiz und ist im Stiftungsrat engagiert.